Studiengruppe Nahverkehr
 

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Fahrgastzahlen

Querschnitte und Potentiale

Ein Vergleich der Reisendenzahlen auf der Südelmstrecke zeigt einen deutlich spürbaren Aufwärtstrend. (Zahlenbasis 1999 und 2001 aus Nahverkehrsplan 2003-2007 des ZGB, sowie 2004 - Angaben nach Erhebungen von DB Regio) Das Nachfrageniveau bewegt sich etwa auf dem Niveau der Strecken Seesen Richtung Herzberg und Wittingen Richtung Uelzen. Das Potenzial bewegt sich auf einem nahezu viermal so hohen Wert, was durch die Untersuchungen zum "Mitfall 3" der RegioStadtBahn nachgewiesen wurde. Mit einem integrierten Nahverkehrssystem aus Bahn und Bus sind weitere Steigerungen erreichbar, die auch dem Bus zu Gute kommen werden.

Der starke Sprung in der Fahrgastnachfrage ab Schöppenstedt erklärt sich durch die konsequente Lenkung des Ausbildungsverkehrs nach Wolfenbüttel auf die Regionalbahn. Der Busverkehr ist hier als Zu- bzw. Abbringen von den Stationen Schöppenstedt und Dettum konzipiert.
Im LK Helmstedt fehlt diese Konzeption.

Stationen

Die Nachfrage an den einzelnen Station ist sehr unterschiedlich. Ein Vergleich zwischen Schöningen und Schöppenstedt zeigt auch die unterschiedliche Markausschöpfung:

In Schöppenstedt ist das ergänzende Buslinienetz auf den Bahnhof und die Zugfahrzeiten ausgerichtet. Ein Parallelverkehr in Richtung Kreisstadt Wolfenbüttel existiert nicht. Völlig anders stellt sich die Situation in Schöningen dar: Dem Bahnhof fehlt jegliche Anbindung an den Busverkehr. Die Buslinien von Schöningen nach Helmstedt fahren weitgehend parallel zur Eisenbahn. Eine Ausrichtung des Ausbildungsverkehrs auf den Schienenverkehr findet anders als im Landkreis Wolfenbüttel nicht statt.
Wie diese Ausrichtung konsequent erfolgen kann zeigt das Beispiel Dettum. Hier ist in unmittelbarer Nähe zur Hauptstraße (Bahnübergang) die Bushaltestelle eingerichtet worden. Für Fahrräder stehen überdachte Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Selbst für das an dieser Stelle gerne praktizierte Kiss-and-ride sind ausreichend Flächen vorhanden. Mit relativ geringem Aufwand ist hier ein vorzeigbares Beispiel für die Verknüpfung der einzelnen Verkehrsmittel geschaffen worden. Obwohl nur 50 Personen im 1 km-Radius und 1.300 Personen im 3 km-Radius um die Station wohnen, ist die Nachfrage wesentlich höher als an den Station der Samtgemeinde Heeseberg (Jerxheim, Watenstedt-Gevensleben, Söllingen)
In Schöningen sind mit einer Anbindung des Bahnhofs in das Busliniennetz weitere Fahrgäste zu gewinnen.

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