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Braunkohle oder Eisenbahn?

Südelmstrecke Abschnitt Helmstedt - Schöningen

Unabhängig von unternehmerischen Entscheidungen der Braunschweigischen Kohlenbergwerke BKB, die zu einer Unterbrechung der bisherigen Schienenverbindung führen können, bleibt festzuhalten, dass der ZGB in der zweiten Ausbaustufe die Einrichtung der RegioStadtBahn zwischen Schöppenstedt und Helmstedt vorsieht. Derzeit spricht kein Gremienbeschluss gegen diese zweite Ausbaustufe.
Beim ZGB fehlen derzeit nur Überlegungen, in welcher Form der durchgehende Zugbetrieb mit dem vorgesehenen Vorhaben der BKB zu Braunkohlenabbau in Einklang gebracht werden kann. Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit sind noch nicht erfolgt. Insofern gibt es auch kein Präjudiz, den Streckenabschnitt in irgendeiner Form in Frage zu stellen.

Helmstedt - Schöningen als RegioStadtBahn-Strecke

Der Vorteil eines RegioStadtBahn-Systems ist die Möglichkeit, den Betrieb sowohl nach Eisenbahn- als auch nach Straßenbahn-Vorschriften durchführen zu können. Beide Betriebsweisen haben systemspezifische Vorteile, die es optimal für die Strecke zwischen Schöningen und Helmstedt einzusetzen gilt. Beispiele, die die RSB-Vorteile gegenüber der "klassischen" Eisenbahn zeigen: Bei der RSB sind kleinere Kurvenradien möglich; Kreuzungen mit Straßen gestalten sich einfacher; die RSB ist kostengünstiger als die BKB-Eisenbahnplanung. Es gilt Möglichkeiten aufzuzeigen, wie unter den neuen "räumlichen" Bedingungen, die der Braunkohleabbau bringt, die RegioStadtBahn optimal für die Bürger eingesetzt werden kann. Wenn der so genannte "DB-Pfeiler" dem Braunkohleabbau zum Opfer fallen soll, ist neben der Eisenbahn auch die Landesstraße 640 betroffen. Hier sieht sich die BKB in der Pflicht: Im Gegensatz zur Eisenbahn will das Unternehmen eine Ersatzstraße bauen (in der Skizze blau markiert). Teilweise parallel zur verlegten L640, teilweise neben der K23 und nordöstlich davon in Richtung Kraftwerk Buschhaus schwenkend kann die neue RSB-Strecke dort auf die vorhandenen Gleisanlagen zur "alten" Eisenbahnstrecke bei Neu Büddenstedt trassiert werden. Vorteil: Esbeck erhält Anschluss an die RegioStadtBahn und profitiert damit von einer schnellen RSB nach Helmstedt und Braunschweig.
Ein Streckenneubau mag sich zunächst ungewöhnlich anhören. Allerdings sind für das RSB-System mehrere Neubauabschnitte geplant: BS-Watenbüttel - Harvesse als Wiederaufbau einer stillgelegten Eisenbahnstrecke, im Stadtgebiet von Gifhorn die Verbindung zum Internationalen Mühlenmuseum und im Stadtgebiet SZ-Lebenstedt der Neubau teilweise neben einer stillgelegten Eisenbahnstrecke in den Stadtteil Fredenberg.

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